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Autoleder in OEM Qualität

ALCANTARA® Cover volcano yellow | 1352

FAQ's zum Artikel

ALCANTARA® COVER: Luxuriöse Mikrofaser mit stabilisierendem Geweberücken

Haptik auf höchstem Niveau: ALCANTARA® COVER ist das Material der Wahl, wenn es um die perfekte Verbindung von samtiger Weichheit und technischer Stabilität geht. Dank des integrierten Geweberückens bietet diese Variante eine hervorragende Formbeständigkeit und ist damit die ideale Lösung für Schutzhüllen, Automotive-Interieur und anspruchsvolle Design-Objekte.


Technische Perfektion & Einzigartige Haptik

Alcantara® ist weit mehr als ein herkömmlicher Stoff. Es ist ein High-Tech-Material, das weltweit im Premiumsegment (z. B. Mercedes, BMW, Porsche) für seine überlegenen Eigenschaften geschätzt wird:

Formstabil & Elastisch: In eine Richtung elastisch, dadurch perfekt dehnbar und formbar für Rundungen.
Präzise Verarbeitung: Die Schnittkanten fransen nicht aus – für exakte Nähte und gerade Kanten.
Pflege-Highlight: Einzigartig – dieses Material ist bis 30 °C waschbar.
Leichtgewicht: Ideal für Anwendungen, bei denen jedes Gramm zählt (Smartphones, Laptops, Automotive).

Vielseitige Einsatzgebiete

Überall dort, wo Griffigkeit und Eleganz gefragt sind, glänzt ALCANTARA® COVER: Von Tech bis Lifestyle.

Einsatzbereiche im Überblick:

Elektronik & Gadgets

Die erste Wahl für Smartphone-Hüllen (Apple/Samsung) und Tablet-Tastaturen (Microsoft Surface).

Automobil

Veredelung von Lenkrädern, Armaturenbrettern und Sitzwangen für einen sportlichen Look.

Interior & Möbel

Langlebige Bezüge für Sessel und Sofas sowie exklusive Wandbespannungen.

Nachhaltigkeit: Ein Statement für die Umwelt

Zukunftsbewusst investieren: Alcantara® wird nach strengen Nachhaltigkeitskriterien produziert. Der Hersteller legt größten Wert auf eine klimaneutrale Produktion, was das Material zur idealen Wahl für umweltbewusste Unternehmen und Verbraucher macht.

Klimaneutrale Produktion

Beschaffenheit: Widerstandsfähig & Atmungsaktiv

Alcantara® bietet ein angenehmes Mikroklima. Es ist atmungsaktiv, was es besonders für Handauflagen (Laptops) oder Sitzflächen attraktiv macht. Die rutschfeste Oberfläche verbessert zudem den Grip bei mobilen Endgeräten massiv. Darüber hinaus ist es extrem UV-beständig, bleicht unter Sonneneinstrahlung nicht aus und schützt Ihre Geräte oder Möbel zuverlässig vor Kratzern und Stößen.

Fazit: ALCANTARA® COVER ist die ultimative Alternative zu Leder und Kunststoff. Es vereint eine unvergleichliche, samtige Haptik mit extremer Strapazierfähigkeit und einer klimaneutralen Bilanz. Ein unverzichtbares Material für Premium-Produkte im digitalen und mobilen Alltag.

Möchten Sie das Material fühlen?

Gerne senden wir Ihnen Originalmuster zu. Erleben Sie selbst, warum Marken wie Microsoft und Porsche seit Jahren auf die Qualität von Alcantara® setzen.

FAQ's zum Artikel

ALCANTARA® COVER ist ein vielseitiges Premium-Material für Automotive-Interieur, Schutzhüllen, Möbel und hochwertige Interior-Anwendungen an Land, zu Wasser und in der Luft. Es kombiniert eine weiche, samtige Haptik mit edler Wildleder-Optik und bleibt auch bei intensiver Nutzung formstabil und ansprechend.

ALCANTARA Avant ist ein Polsterstoff bzw. eine Materialvariante von Alcantara, die allgemein als Premium-Polsterstoff verwendet wird, ohne dass der Fokus ausschließlich auf einer verstärkten Rückseite liegt. Es ist ein hochwertiges Alcantara-Material, das sich durch luxuriöse Haptik, Widerstandsfähigkeit und attraktive Optik auszeichnet und breit eingesetzt wird, etwa für Polsterungen in Fahrzeugen, Möbeln oder anderen hochwertigen Anwendungen.

ALCANTARA Cover bezeichnet eine bestimmte Ausführung des Alcantara-Materials, bei dem das Textil ebenfalls mit einem Geweberücken (kaschierte Rückseite) ausgestattet ist. Dadurch wird es strapazierfähiger, stärker und besser für stark beanspruchte Flächen geeignet, z. B. Sitzbezüge oder Bereiche mit hoher Beanspruchung. ALCANTARA Cover eignet sich hervorragend im Automobilbereich und für Bootsinnenausstattungen.

Ja, es bietet eine luxuriöse Optik und Haptik ähnlich Wildleder, ist zugleich pflegeleichter, widerstandsfähig und frei von tierischen Bestandteilen. Viele Premiumprodukte setzen Alcantara ein, wenn moderner Look, Nachhaltigkeitsanspruch und robuste Nutzung kombiniert werden sollen.

Der integrierte Geweberücken stabilisiert das Material, erleichtert das Verarbeiten und sorgt für saubere, nicht ausfransende Kanten. Dadurch bleibt ALCANTARA® COVER auch bei komplexen Formen, intensiver Beanspruchung und häufigem Gebrauch dauerhaft passgenau und hochwertig.

Die Kombination aus luxuriöser Optik, angenehmer Haptik, hoher Belastbarkeit und starkem Markenimage macht Alcantara zur bevorzugten Wahl für hochwertige Fahrzeuge, Designermöbel, Technik-Accessoires und Fashion-Artikel. So wird Wertigkeit direkt sichtbar und spürbar.

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Technische Daten: ALCANTARA® Cover volcano yellow | 1352

EigenschaftWertBeschreibung
Produktnummer: ALC_Co-volcano-yellow-|-1352
Gewicht: 325 g/m²
Was versteht man unter dem Gewicht pro Quadratmeter (g/m²) bei Kunstleder und Stoffen?

Das Gewicht pro Quadratmeter (auch Flächengewicht genannt) gibt an, wie schwer ein Quadratmeter eines Materials ist, gemessen in Gramm pro Quadratmeter (g/m²). Es ist ein wichtiges Qualitäts- und Anwendungskriterium für textile Materialien und Kunstleder.

1. Bedeutung bei Kunstleder

Beim Kunstleder zeigt das Gewicht pro m²:

- Dicke & Strapazierfähigkeit: Ein höheres Gewicht deutet oft auf ein robusteres, dickeres Material hin.
- Haptik & Verarbeitung:Schwereres Kunstleder fühlt sich oft hochwertiger an, ist aber weniger flexibel.

Einsatzbereiche:

- 300–400 g/m²: dünnes, flexibles Kunstleder für Bekleidung oder Deko
- 500–800 g/m²: Standard für Möbel oder Fahrzeuginterieur
- 800–1.200+ g/m²: sehr robust für Taschen, Sitzbezüge, Outdoor-Anwendungen

2. Bedeutung bei Stoffen

Bei Stoffen beeinflusst das Gewicht:
- Transparenz / Blickdichte
- Wärmeleistung
- Faltenwurf & Fall
- Verwendungszweck

Warum ist das Gewicht pro m² wichtig?
- Vergleichbarkeit: Zwei Stoffe aus gleichem Material können sich unterschiedlich anfühlen – das Gewicht macht den Unterschied.
- Verarbeitung: Für Näharbeiten oder Polsterprojekte muss man wissen, ob das Material zu schwer oder zu leicht ist.
- Qualitätsmerkmal: Oft (aber nicht immer) steht ein höheres Gewicht für bessere Qualität.
Lichtbeständigkeit: ≥3 (grey scale) Xenontest Beta, gemäß VDA 75202 / FAKRA
Was versteht man unter Lichtbeständigkeit bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Lichtbeständigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, seine Farbe und Oberfläche bei längerem Einfluss von natürlichem oder künstlichem Licht (insbesondere UV-Strahlung) unverändert zu behalten. Sie ist ein zentrales Qualitätskriterium bei Materialien, die dauerhaft Sonnenlicht ausgesetzt sind, wie Möbelbezüge, Autositze oder Outdoor-Textilien.

Bei echtem Leder
· Echtes Leder kann bei intensiver Lichteinwirkung ausbleichen oder sich verfärben – abhängig von der Farbstoffqualität und der Zurichtung.
· Durchgefärbtes Leder mit lichtechten Pigmenten weist eine höhere Lichtbeständigkeit auf.
· Besonders im Automobilbereich und bei Möbeln ist dieser Faktor wichtig für die langfristige Optik.

Relevante Prüfnormen:
· DIN EN ISO 105-B02 (Bestimmung der Lichtbeständigkeit von Leder)
· DIN EN ISO 105-B06 (kombinierte Bewertung von Licht- und Wärmeeinwirkung – Heißlichtechtheit)

Bei Kunstleder
· Kunstleder reagiert je nach Materialbasis (PU, PVC) unterschiedlich auf UV-Strahlung.
· Hochwertige PU-Kunstleder mit UV-stabilisierter Ausrüstung weisen bessere Lichtbeständigkeit auf als einfache PVC-Kunstleder.
· Verfärbungen, Versprödung oder Strukturveränderungen sind bei schlechter Lichtbeständigkeit möglich.

Relevante Prüfnormen:
· DIN EN ISO 105-B02
· ISO 4892-2 (künstliche Bewitterung mit Xenonbogenlicht)

Bei Stoffen (Textilien)
· Textilien aus synthetischen Fasern (z. B. Polyester, Acryl) sind in der Regel lichtbeständiger als Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen.
· Farbbeständigkeit ist entscheidend für Vorhänge, Polstermöbel, Sonnenschutz oder Outdoor-Bekleidung.
· Auch gefärbte Stoffe können unter Lichteinfluss nachdunkeln oder ausbleichen.

Relevante Prüfnormen:
· DIN EN ISO 105-B02
· ISO 105-B04 (für Outdoor-Anwendungen mit Xenonbogenlicht)
· ISO 4892-2 (künstliche Lichtalterung)

Fazit:
Lichtbeständigkeit ist eine entscheidende Materialeigenschaft für alle Anwendungen, bei denen Produkte Sonnenlicht oder künstlichem Licht ausgesetzt sind. Sie schützt Farben und Oberflächen vor Alterung und Farbverlust. Die wichtigsten Prüfstandards zur Beurteilung der Lichtbeständigkeit sind DIN EN ISO 105-B02, B06, B04 und ISO 4892-2.
Materialzusammensetzung: 68% Polyster, 32% Polyurethan
Was versteht man unter Materialzusammensetzung bei Kunstleder und Stoffen?

Die Materialzusammensetzung beschreibt, aus welchen Rohstoffen ein Material besteht – also die prozentuale Aufteilung der einzelnen Komponenten, aus denen ein Stoff oder ein Kunstleder hergestellt wurde. Diese Information ist wichtig für:

Pflegehinweise
Tragekomfort / Haptik
Haltbarkeit / Strapazierfähigkeit
Nachhaltigkeit / Recyclingfähigkeit
Allergiepotenzial

1. Materialzusammensetzung bei Kunstleder

Kunstleder ist ein synthetisches Material, das echtes Leder optisch und haptisch imitieren soll. Typischerweise besteht es aus zwei Hauptbestandteilen:

Trägermaterial (Textilbasis):
Meist Polyester oder Baumwollgewebe

Beschichtung (Deckschicht):
Meist PVC (Polyvinylchlorid) oder PU (Polyurethan)

Beispiel für die Materialzusammensetzung eines Kunstleders:
60 % Polyurethan (PU), 40 % Polyester




2. Materialzusammensetzung bei Stoffen (Textilien)

Bei Stoffen gibt die Zusammensetzung an, welche Fasern in welchem Anteil verwendet wurden. Das ist bei Kleidung, Möbelbezügen oder Vorhängen üblich.

Naturfasern: Baumwolle, Wolle, Leinen, Seide
Synthetische Fasern: Polyester, Polyamid, Elastan, Acryl

Beispiel für die Materialzusammensetzung eines Kleidungsstücks:
80 % Baumwolle, 18 % Polyester, 2 % Elastan


Warum ist das wichtig?

- Für die richtige Pflege (Waschanleitung, Bügeln)
- Für Allergiker oder Menschen mit empfindlicher Haut
- Für umweltbewusste Entscheidungen (z. B. Vermeidung von Mikroplastik)
- Für die Beurteilung der Qualität oder Haltbarkeit
Reibeechtheit: ≥ 3/4 nass (White Scale) gemäß EN ISO 105/X12, ≥ 4 trocken (White Scale) gemäß EN ISO 105/X12
Was versteht man unter der Reibechtheit bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Reibechtheit beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines gefärbten oder beschichteten Materials gegenüber mechanischer Reibung. Sie zeigt an, wie stark sich Farbe oder Beschichtung durch Reiben – im trockenen oder nassen Zustand – ablöst oder auf andere Materialien überträgt. Diese Eigenschaft ist besonders relevant bei Sitzmöbeln, Bekleidung oder Fahrzeuginterieur.

Bei echtem Leder
· Reibechtheit ist wichtig für die Dauerhaftigkeit von Farbe und Finish auf der Lederoberfläche.
· Besonders bei pigmentierten Ledern kann es bei geringer Reibechtheit zu Abfärbungen kommen.
· Geprüft wird sowohl im trockenen als auch im nassen Zustand.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 11640 – Leder – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben

Bei Kunstleder
· Bei PU- oder PVC-beschichtetem Kunstleder ist die Haftung der Pigmente auf der Oberfläche entscheidend.
· Eine schlechte Reibechtheit führt zu sichtbarem Abrieb oder Farbübertrag.
· Wichtig in stark beanspruchten Bereichen wie Sitzflächen oder Lenkrädern.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 105-X12 – Textilien – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben
· DIN EN ISO 11640 – kann ebenfalls für beschichtete Materialien herangezogen werden

Bei Stoffen (Textilien)
· Reibechtheit ist ein entscheidender Faktor für Bekleidung, Vorhänge, Sitzbezüge etc.
· Dunkle, intensiv gefärbte Stoffe haben oft geringere Reibechtheit.
· Unterschiede bestehen zwischen trockener und nasser Reibechtheit.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 105-X12 – Standardmethode zur Bewertung der Farbechtheit gegenüber Reiben

Fazit:
Die Reibechtheit beeinflusst die Optik, Funktionalität und Alltagstauglichkeit von Leder, Kunstleder und Textilien. Sie stellt sicher, dass Farben nicht auf Kleidung oder angrenzende Materialien abfärben. Die wichtigsten Prüfverfahren sind DIN EN ISO 11640 für Leder und DIN EN ISO 105-X12 für Kunstleder und Stoffe.
Rückseite/Gewebe/Trägermaterial: Zusammensetzung: 65% Polyster, 35% Baumwolle
Das stabilisierende Gewebe (Trägermaterial)
Dieses Material ist ein fest aufkaschiertes Textilgewebe.

Der Zweck: Dieses zusätzliche Gewebe nimmt dem Material die extreme Eigenelastizität. Es sorgt für Reißfestigkeit, Formstabilität und verhindert, dass sich der Stoff unter Belastung dauerhaft überdehnt oder ausbeult.

Der Trennschnitt im Werk: Bei der Herstellung des Vliesstoffes wird der mit Polyurethan getränkte Mikrofaserblock in der Mitte durchgeschnitten. Die äußere Schicht bildet die bekannte Velours-Oberfläche, während auf die Unterseite für die Cover-Variante das Stützgewebe aufgebracht wird.
Scheuertouren: ≥ 30.000 Touren martindale - ≥ 150.000 Ende
Was versteht man unter Scheuertouren bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Scheuertouren beschreiben, wie viele Reibzyklen ein Material aushält, bevor sichtbare Abnutzung oder Durchscheuern auftritt. Sie sind ein wichtiges Maß für die Abriebfestigkeit – besonders bei stark beanspruchten Anwendungen wie Polstermöbeln, Autositzen oder Bekleidung. Je höher die Anzahl der Scheuertouren, desto widerstandsfähiger ist das Material.

Bei echtem Leder:
· Leder hat je nach Zurichtung und Oberflächenfinish unterschiedliche Abriebfestigkeit.
· Hochwertiges Polsterleder erreicht häufig 10.000 bis über 50.000 Scheuertouren.
· Die natürlichen Narbenstrukturen und das Finish beeinflussen das Ergebnis wesentlich.

Relevante Normen:
- DIN EN ISO 17076-1 – Bestimmung der Abriebfestigkeit von Leder (Martindale-Verfahren)
- ISO 5470-1 – Abriebprüfung mittels Taber-Abraser (bei Leder seltener)

Bei Kunstleder:
· Die Abriebfestigkeit hängt stark von der Qualität der PU- oder PVC-Beschichtung und dem Trägermaterial ab.
· Hochwertige Kunstleder erreichen bis zu 100.000 Scheuertouren oder mehr.
· Günstige Kunstleder zeigen oft frühzeitig Risse, Farbabrieb oder Ablösungen.

Relevante Normen:
- ISO 12947-2 – Martindale-Verfahren zur Bestimmung der Scheuerfestigkeit von beschichteten Textilien
- ISO 5470-1 – Abriebprüfung mit Taber-Abraser

Bei Stoffen (Textilien):
· Je nach Faserart, Webart und Ausrüstung erreichen Textilien sehr unterschiedliche Werte.
· Standardstoffe für Haushaltsmöbel: ca. 15.000–30.000 Scheuertouren
· Hochleistungsstoffe für Objektbereich oder Outdoor: bis 100.000 und mehr

Relevante Normen:
- ISO 12947-2 – Bestimmung der Scheuerfestigkeit von Textilien (Martindale)
- DIN EN ISO 12947-1 bis -4 – umfassen Aufbau, Durchführung und Bewertung

Fazit:
Die Anzahl der Scheuertouren ist ein verlässlicher Indikator für die Haltbarkeit von Leder, Kunstleder und Stoffen bei Reibungseinwirkung. Für langlebige Produkte im Möbel-, Automobil- oder Textilbereich ist eine hohe Abriebfestigkeit unerlässlich. Die wichtigsten Prüfnormen sind DIN EN ISO 17076, ISO 12947 und ISO 5470.
Umwelteigenschaften: umweltschonende Herstellung
Was versteht man unter Umwelteigenschaften und deren Auswirkungen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Umwelteigenschaften beschreiben, wie Materialien während ihrer Herstellung, Nutzung und Entsorgung die Umwelt beeinflussen. Dazu zählen Energieverbrauch, Emissionen, Einsatz von Chemikalien, Abbaubarkeit, Recyclingfähigkeit und soziale Aspekte. Für Verbraucher, Hersteller und Gesetzgeber sind diese Informationen zunehmend entscheidend, um nachhaltige Materialentscheidungen zu treffen.

Bei echtem Leder
· Echtleder ist bei ökologisch verantwortungsvoller Herstellung nachhaltig , etwa durch pflanzliche Gerbung, geringe Emissionen und lokale Produktion.
· Chromgerbung birgt Umwelt- und Gesundheitsrisiken, insbesondere bei unkontrollierter Entsorgung oder fehlerhafter Nachbehandlung.
· Leder ist biologisch abbaubar, sofern es nicht stark beschichtet oder synthetisch ausgerüstet ist.

Relevante Normen und Richtlinien:
· DIN EN ISO 14001 – Umweltmanagementsysteme
· DIN EN ISO 17075-1/-2 – Bestimmung von Chrom(VI) in Leder
· REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 – Chemikaliensicherheit in der EU

Bei Kunstleder
· Kunstleder besteht meist aus PVC oder PU und basiert damit auf fossilen Rohstoffen.
· Die Herstellung kann energieintensiv sein und schwer abbaubare Rückstände erzeugen.
· Hochwertiges PU-Kunstleder ist oft emissionsärmer als PVC, aber generell schlechter biologisch abbaubar als Echtleder.

Relevante Normen und Richtlinien:
· ISO 14040 / ISO 14044 – Lebenszyklusanalyse (LCA)
· OEKO-TEX® Standard 100 – Schadstoffprüfung für Textilprodukte
· ISO 12460-3 – Formaldehydemissionen aus Kunststoffen

Bei Stoffen (Textilien)
· Die Umweltwirkung variiert je nach Faserart: Naturfasern wie Baumwolle sind biologisch abbaubar, verursachen aber oft hohen Wasser- und Pestizidverbrauch.
· Synthetische Fasern wie Polyester basieren auf Erdöl, sind recycelbar, aber schwer abbaubar.
· Textilien können mit umweltschädlichen Farben, Weichmachern oder Ausrüstungen behandelt sein.

Relevante Normen und Richtlinien:
· ISO 14001 – Umweltmanagement
· GOTS (Global Organic Textile Standard) – ökologische Textilzertifizierung
· OEKO-TEX® Standard 100

Fazit:
Die Umwelteigenschaften von Leder, Kunstleder und Textilien hängen stark vom Materialtyp, der Herstellungsmethode und der Entsorgung ab. Während Echtleder bei ökologischer Produktion vorteilhaft sein kann, bieten Kunstleder und Textilien Chancen durch Recycling oder Schadstofffreiheit. Maßgebliche Normen wie ISO 14001, REACH oder OEKO-TEX® helfen dabei, umweltrelevante Aspekte zu bewerten und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
Zugfestigkeit: Kette ≥700 N | Schuß ≥400 N gemäß UNI EN 29073/3
Was versteht man unter Zugfestigkeit und deren Auswirkungen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Zugfestigkeit beschreibt die maximale Zugbelastung, die ein Material aushalten kann, bevor es reißt. Sie ist ein zentrales Kriterium für die Belastbarkeit, Haltbarkeit und Sicherheit von Materialien, insbesondere bei Anwendungen mit mechanischer Beanspruchung wie Polstermöbeln, Autositzen, Taschen, Gurten oder Bekleidung.

Bei echtem Leder:
· Echtes Leder weist eine natürliche Faserstruktur auf, die eine hohe Zugfestigkeit ermöglicht.
· Die Reißfestigkeit variiert je nach Tierart, Gerbung, Dicke und Ausrichtung des Zuschnitts.
· Besonders chromgegerbtes Leder zeigt hohe Festigkeit bei gleichzeitig guter Elastizität.

Relevante Normen:
- DIN EN ISO 3376 – Bestimmung der Zugfestigkeit und Dehnung von Leder
- ISO 2589 – Bestimmung der Dicke von Leder, wichtig zur Einordnung der Festigkeit

Bei Kunstleder:
· Die Zugfestigkeit von Kunstleder hängt von der Qualität des textilen Trägermaterials und der Oberflächenbeschichtung ab.
· PU-Kunstleder mit textilem Rücken ist in der Regel stabiler als PVC-Varianten.
Bei geringer Festigkeit kann es zu Rissbildung, Ablösungen oder Formverlust kommen.

Relevante Normen:
- ISO 1421 – Bestimmung der Zugfestigkeit von beschichteten Textilien (Streifen- oder Grabentest)
- ISO 2286-2 – Bestimmung der Dicke und Masse von beschichteten Stoffen

Bei Stoffen (Textilien):
· Die Zugfestigkeit ist abhängig von der Faserart (z. B. Polyester, Baumwolle), Webart und eventueller Ausrüstung.
· Hochfeste Stoffe wie Cordura oder technische Gewebe bieten hohe Belastbarkeit, während leichte Baumwollstoffe schneller reißen.
· Bei Outdoor-, Arbeits- oder Schutztextilien ist eine hohe Zugfestigkeit entscheidend.

Relevante Normen:
- ISO 13934-1 – Textilien: Zugversuch mit dem Streifenverfahren
- ISO 13934-2 – Textilien: Grabentest zur Bestimmung der Reißkraft

Fazit:
Die Zugfestigkeit ist eine grundlegende mechanische Eigenschaft zur Beurteilung der Belastbarkeit von Leder, Kunstleder und Stoffen. Während echtes Leder durch seine natürliche Struktur überzeugt, hängt die Reißfestigkeit bei Kunstleder und Textilien stark vom Materialaufbau ab. Normen wie DIN EN ISO 3376, ISO 1421 oder ISO 13934 sorgen für eine verlässliche Prüfung und Vergleichbarkeit der Festigkeitswerte.
Breite: 142 cm ± 2%
Breite bei Kunstleder & Stoffen

Die Breite gibt die nutzbare Materialbreite pro Rolle an (meist in cm).
Wichtig für Zuschnitt, Verschnittminimierung und Flächenberechnung.


Typische Breiten:


Kunstleder:
140 cm (Standard), 150–160 cm (Taschen/Sattel), Sondermaße 120–180 cm.
Achtung: Nicht dehnbar – Nutzbreite kann durch Beschichtung leicht abweichen.


Stoffe:
140 cm (Bekleidung/Deko), 150–160 cm (Jersey, Leinen), 280–300 cm (Bettwäsche/Vorhänge).
Unter 100 cm bei Spezialstoffen.



Warum ist die Breite wichtig?

Bestimmt die benötigte Länge für deine Fläche (z. B. 2 m × 140 cm = 2,8 m²).
Große Breiten sparen Verschnitt (z. B. für durchgehende Vorhänge oder Polster).
Bei dehnbaren Stoffen: Nutzbreite kann etwas kleiner sein als angegeben.



Tipp: Miss deine Schnittteile vor dem Kauf – so vermeidest du Überraschungen!
Stärke: ≥ 0.95 mm
Was versteht man unter der Stärke/Dicke bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Stärke oder Dicke ist die physische Höhe eines Materials, gemessen in Millimetern (mm). Sie beeinflusst direkt die Robustheit, Flexibilität, Verarbeitungseignung und den Verwendungszweck eines Materials – sei es echtes Leder, Kunstleder oder Textilien.

1. Stärke/Dicke bei echtem Leder

Echtes Leder ist ein Naturprodukt und variiert in seiner Stärke je nach Tierart, Lage auf der Haut und Zurichtung.
Gemessen wird in mm oder "oz" (Unzen pro Quadratfuß, v. a. im englischen Raum)

Übliche Stärkenbereiche:
- Feines Leder (z. B. Handschuhe, Bekleidung) 0,5 – 1,0 mm
- Taschen, Accessoires 1,2 – 2,0 mm
- Gürtel, Riemen 3,0 – 4,0 mm
- Sattel- oder Werkzeugleder 4,0 mm und mehr

Stärke wirkt sich stark auf die Steifigkeit und die Einsatzmöglichkeiten aus.

2. Stärke/Dicke bei Kunstleder

Kunstleder besteht meist aus einem Trägergewebe + Beschichtung (z. B. PU oder PVC). Die Dicke ergibt sich aus der Gesamthöhe beider Schichten.

Übliche Werte:
- Leichtes Kunstleder (z. B. Kleidung) 0,5 – 0,8 mm
- Möbelbezugs-Kunstleder 0,9 – 1,2 mm
- Automotive oder Outdoor 1,2 – 2,0 mm

Dickeres Kunstleder ist widerstandsfähiger, aber schwerer zu vernähen.

3. Stärke/Dicke bei Stoffen

Bei Stoffen wird die Dicke seltener direkt angegeben, ist aber in technischen Textilien oder für bestimmte Zwecke durchaus relevant.
Die Dicke hängt stark von Material, Webart und Ausrüstung ab.

Stoffarten
- Leichte Stoffe (z. B. Chiffon) 0,1 – 0,3 mm
- Baumwollstoffe 0,3 – 0,6 mm
- Jeansstoff (Denim) 0,6 – 1,0 mm
- Fleece, Softshell 1,0 – 2,5 mm
- Technische Polsterstoffe bis 5 mm oder mehr

Die Dicke beeinflusst Faltenwurf, Wärmeleistung und Nähbarkeit.

Fazit: Stärke und Gewicht

Zwei Materialien können gleich dick sein, aber unterschiedlich schwer (z. B. luftige vs. dichte Struktur).
Umgekehrt kann ein Material schwer, aber dünn sein (z. B. dicht gewebtes Nylon).
Gewicht: 1.05 kg
Herstellerinformationen
      Hinweis: Farben können auf jedem Monitor, einstellungsbedingt, anders wirken - leichte Abweichungen zur Originalfarbe sind daher möglich.

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