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Leder für Möbel & Polsterbau
Autoleder in OEM Qualität

ALCANTARA® Pannel verde posh | 6676

FAQ's zum Artikel

Original Auto ALCANTARA® Pannel: Der Spezialist für präzise Verkleidungen

Suchen Sie das perfekte Material für filigrane Kaschierarbeiten? ALCANTARA® Pannel ist die spezialisierte Ausführung ohne Geweberückseite. Dank seiner enormen Flexibilität und Leichtigkeit ist es weltweit die erste Wahl für Automobil-Innenverkleidungen, exklusives Tech-Zubehör und anspruchsvolles Interior Design. Erleben Sie die unvergleichliche Kombination aus samtiger Wildleder-Optik und höchster technischer Anpassungsfähigkeit.


Maximale Flexibilität ohne Geweberücken

Im Gegensatz zur „Cover“-Variante verzichtet das Pannel-Material bewusst auf eine verstärkende Rückseite. Dies macht es dünner, leichter und extrem dehnbar – ideal für alle Oberflächen, die präzise „umschlungen“ werden müssen:

Extrem dehnbar: In eine Richtung elastisch, lässt es sich hervorragend um komplexe 3D-Formen und enge Radien spannen.
Leichtgewicht: Reduziertes Eigengewicht, perfekt für Dachhimmel, Säulenverkleidungen und mobile Endgeräte.
Kein Ausfransen: Schnittkanten bleiben absolut sauber, was ultra-präzise Zuschnitte und gerade Kanten ermöglicht.
Pflege-Plus: Diese Variante ist besonders robust und sogar waschbar bis 40 °C.

Vom Cockpit bis zum Smartphone

ALCANTARA® Pannel ist ein fester Bestandteil der Premium-Welt. Namhafte Hersteller wie Mercedes, BMW und Porsche setzen auf diese Qualität, um sportliche Akzente zu setzen.

Vielseitige Einsatzgebiete

Automobil

Ideal für Armaturenbretter, Dachhimmel, Türverkleidungen und Lenkradspeichen.

Elektronik & Audio

Hochwertige Schutzhüllen für Smartphones sowie Polsterung für High-End Kopfhörer.

Interior & Mode

Edle Wandbespannungen, Taschen-Inlays und exklusive Bekleidungsakzente.

Nachhaltig & Beständig

Alcantara® wird klimaneutral produziert und bietet höchste UV-Beständigkeit. Es bleicht selbst bei intensiver Sonneneinstrahlung nicht aus und sorgt für ein optimales Mikroklima an allen Oberflächen.

Klimaneutral Standard

Reinigung und langlebige Schönheit

Alcantara® ist erstaunlich unkompliziert. Die Oberfläche ist wasser- und schmutzabweisend. Leichte Verschmutzungen lassen sich einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Dank der Waschbarkeit bis 40 °C bleibt das Material auch bei intensiver Nutzung hygienisch und optisch wie neu.

Fazit: ALCANTARA® Pannel bietet die ultimative Freiheit bei der Gestaltung komplizierter Oberflächen. Ohne störenden Geweberücken schmiegt es sich perfekt an jede Kontur an und verleiht Ihren Projekten die exklusive, samtige Optik, die im Premium-Segment Standard ist.

Überzeugen Sie sich selbst: Die Haptik von Alcantara® muss man erleben.

Gerne senden wir Ihnen Originalmuster zu, damit Sie die Flexibilität und Farbtiefe des Pannel-Materials vorab prüfen können.

FAQ's zum Artikel

ALCANTARA® Pannel ist das originale Alcantara-Material für Verkleidungen, Dachhimmel, Säulen und Designflächen in Fahrzeugen sowie für hochwertige Interior-Lösungen in Yachten, Flugzeugen und modernen Räumen. Die samtige Optik und Haptik verleiht Oberflächen einen klaren Premium-Charakter.

Das Material lässt sich sehr eng an Konturen und Rundungen anpassen, was es ideal für anspruchsvolle 3D-Verkleidungen macht. Es ermöglicht präzise Verarbeitung, saubere Kanten und eine flächige Verklebung, wie sie im Automotive- und Tuningbereich verlangt wird.

Die einseitige Elastizität und 3-dimensionale Formstabilität erlauben eine passgenaue Anpassung an Flächen mit Radien, Ausbuchtungen und Übergängen. Dadurch entstehen homogene, hochwertige Oberflächen ohne Faltenwurf oder unsaubere Abschlüsse.

ALCANTARA® Pannel ist unempfindlich gegenüber typischen Gebrauchsspuren, kann bei Bedarf gereinigt werden und behält dabei seine gleichmäßige, wertige Oberfläche. So bleiben Verkleidungen und Designelemente auch bei häufiger Nutzung dauerhaft ansprechend.

Das Material verbindet luxuriöses Design, angenehme Haptik, technische Performance und ein modernes Nachhaltigkeitsimage. Dadurch unterstreicht es den hochwertigen Anspruch von Automobilherstellern, Designstudios und Marken im Premiumsegment.

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Technische Daten: ALCANTARA® Pannel verde posh | 6676

EigenschaftWertBeschreibung
Produktnummer: ALC_Pa-verde-posh-|-6676
AZO Farbstoffe: umweltfreundliche Herstellung
Was versteht man unter AZO-Farbstoffen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

AZO-Farbstoffe sind synthetische Farbstoffe, die eine sogenannte Azo-Gruppe (-N=N-) in ihrer chemischen Struktur enthalten. Sie werden häufig zur Einfärbung von Textilien, Leder und Kunstleder verwendet, da sie intensive Farben und eine gute Haltbarkeit bieten. Einige dieser Farbstoffe können jedoch unter bestimmten Bedingungen aromatische Amine freisetzen, die als krebserregend oder allergieauslösend gelten. Deshalb sind viele AZO-Farbstoffe in der EU gesetzlich verboten oder stark eingeschränkt.

Bei echtem Leder
AZO-Farbstoffe wurden früher häufig zur Einfärbung von Leder verwendet. Heute dürfen in der EU keine AZO-Farbstoffe mehr eingesetzt werden, die verbotene aromatische Amine freisetzen.
Hochwertiges Leder ist in der Regel AZO-frei und entsprechend zertifiziert (z. B. OEKO-TEX®, Blauer Engel). Leder aus unsicheren Herkunftsländern ohne Prüfung kann weiterhin belastet sein.

Bei Kunstleder
Kunstleder wird meist mit Farbpigmenten auf PU- oder PVC-Basis beschichtet, die ebenfalls AZO-Farbstoffe enthalten können.
Auch hier sind viele problematische AZO-Verbindungen in Europa verboten. Qualitätsprodukte aus der EU unterliegen der REACH-Verordnung und sind in der Regel frei von verbotenen AZO-Stoffen.

Günstige Importware kann ein Risiko darstellen, wenn keine Schadstoffprüfungen durchgeführt wurden.

Bei Stoffen (Textilien)
AZO-Farbstoffe waren lange Zeit weit verbreitet in der Textilfärbung, besonders bei intensiven Farben. In der EU ist die Verwendung bestimmter AZO-Farbstoffe, die krebserregende Amine freisetzen, verboten.
Vor allem bei Textilien mit Hautkontakt (z. B. Unterwäsche, Bettwäsche, Babybekleidung) ist der Verzicht auf AZO-Farben gesetzlich geregelt.

Zertifizierte Textilien (z. B. OEKO-TEX®, GOTS) sind auf AZO-Freiheit geprüft.

Fazit:
AZO-Farbstoffe können in Leder, Kunstleder und Stoffen vorkommen, wenn sie nicht nach geltenden Umwelt- und Gesundheitsstandards produziert wurden. In der EU gelten strenge Vorschriften, um gesundheitsschädliche Verbindungen zu verbieten. Verbraucher sollten auf Zertifizierungen und Herkunft achten, um gesundheitliche Risiken durch AZO-Farben zu vermeiden.synthetische Farbstoffe, die eine sogenannte Azo-Gruppe (-N=N-) in ihrer chemischen Struktur enthalten. Sie werden häufig zur Einfärbung von Textilien, Leder und Kunstleder verwendet, da sie intensive Farben und eine gute Haltbarkeit bieten. Einige dieser Farbstoffe können jedoch unter bestimmten Bedingungen aromatische Amine freisetzen, die als krebserregend oder allergieauslösend gelten. Deshalb sind viele AZO-Farbstoffe in der EU gesetzlich verboten oder stark eingeschränkt.

**Bei echtem Leder**

* AZO-Farbstoffe wurden früher häufig zur Einfärbung von Leder verwendet.
* Heute dürfen in der EU keine AZO-Farbstoffe mehr eingesetzt werden, die verbotene aromatische Amine freisetzen.
* Hochwertiges Leder ist in der Regel AZO-frei und entsprechend zertifiziert (z. B. OEKO-TEX®, Blauer Engel).
* Leder aus unsicheren Herkunftsländern ohne Prüfung kann weiterhin belastet sein.

**Bei Kunstleder**

* Kunstleder wird meist mit Farbpigmenten auf PU- oder PVC-Basis beschichtet, die ebenfalls AZO-Farbstoffe enthalten können.
* Auch hier sind viele problematische AZO-Verbindungen in Europa verboten.
* Qualitätsprodukte aus der EU unterliegen der REACH-Verordnung und sind in der Regel frei von verbotenen AZO-Stoffen.
* Günstige Importware kann ein Risiko darstellen, wenn keine Schadstoffprüfungen durchgeführt wurden.

**Bei Stoffen (Textilien)**

* AZO-Farbstoffe waren lange Zeit weit verbreitet in der Textilfärbung, besonders bei intensiven Farben.
* In der EU ist die Verwendung bestimmter AZO-Farbstoffe, die krebserregende Amine freisetzen, verboten.
* Vor allem bei Textilien mit Hautkontakt (z. B. Unterwäsche, Bettwäsche, Babybekleidung) ist der Verzicht auf AZO-Farben gesetzlich geregelt.
* Zertifizierte Textilien (z. B. OEKO-TEX®, GOTS) sind auf AZO-Freiheit geprüft.

**Fazit:**
AZO-Farbstoffe können in Leder, Kunstleder und Stoffen vorkommen, wenn sie nicht nach geltenden Umwelt- und Gesundheitsstandards produziert wurden. In der EU gelten strenge Vorschriften, um gesundheitsschädliche Verbindungen zu verbieten. Verbraucher sollten auf Zertifizierungen und Herkunft achten, um gesundheitliche Risiken durch AZO-Farben zu vermeiden.
Allergisierende Farbstoffe: nicht nachweisbar
Was versteht man unter allergisierenden Farbstoffen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Allergisierende Farbstoffe sind chemische Farbmittel, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen können – meist durch Hautkontakt. Diese Farbstoffe werden insbesondere in der Textil- und Lederverarbeitung eingesetzt, um Materialien einzufärben. Einige dieser Farbstoffe sind gesundheitlich bedenklich und deshalb gesetzlich reglementiert oder verboten, vor allem in Produkten mit direktem Hautkontakt.

Bei echtem Leder
In der Lederherstellung können bestimmte Azofarbstoffe oder chromhaltige Farbstoffe eingesetzt werden, die als allergen gelten.

- Chrom VI, das bei unsachgemäßer Ledergerbung entstehen kann, ist besonders sensibilisierend und steht unter strenger Beobachtung.
- Hochwertiges Leder, wie Projektleder Lederkollektionen, sind chromfrei oder mit geprüften, allergenarmen Farbstoffen behandelt.
- Leder mit OEKO-TEX®-Zertifikat oder vergleichbaren Umwelt-/Gesundheitssiegeln ist meist frei von allergieauslösenden Stoffen.

Bei Kunstleder
Kunstleder wird meist mit synthetischen Farben und PU- oder PVC-Beschichtungen eingefärbt.
Dabei können ebenfalls problematische Farbstoffe enthalten sein, insbesondere bei minderwertiger Ware.

- Gutes Kunstleder für den EU-Markt unterliegt der REACH-Verordnung und ist in der Regel frei von verbotenen Azofarbstoffen.
- Bei Produkten aus Fernost ohne Prüfsiegel ist Vorsicht geboten.

Bei Stoffen (Textilien)
In Textilien sind allergisierende Farbstoffe besonders problematisch, da sie oft direkt mit der Haut in Berührung kommen (z. B. Kleidung, Bettwäsche).
Besonders bekannt sind Azofarbstoffe, Dispersionsfarbstoffe und Reaktivfarbstoffe als mögliche Auslöser von Kontaktallergien.
Viele dieser Stoffe sind in Europa verboten oder stark eingeschränkt – v. a. für Baby- und Hautkontaktprodukte.

- Textilien mit OEKO-TEX®- oder GOTS-Zertifizierung gelten als unbedenklich.

Fazit:
Allergisierende Farbstoffe können sowohl in echtem Leder, Kunstleder als auch Stoffen vorkommen, wenn keine kontrollierten Färbeverfahren eingesetzt werden. Für gesundheitsbewusste oder empfindliche Personen empfiehlt sich der Kauf von zertifizierten, schadstoffgeprüften Materialien, insbesondere bei Produkten mit direktem Hautkontakt.
Gewicht: 230 g/m²
Was versteht man unter dem Gewicht pro Quadratmeter (g/m²) bei Kunstleder und Stoffen?

Das Gewicht pro Quadratmeter (auch Flächengewicht genannt) gibt an, wie schwer ein Quadratmeter eines Materials ist, gemessen in Gramm pro Quadratmeter (g/m²). Es ist ein wichtiges Qualitäts- und Anwendungskriterium für textile Materialien und Kunstleder.

1. Bedeutung bei Kunstleder

Beim Kunstleder zeigt das Gewicht pro m²:

- Dicke & Strapazierfähigkeit: Ein höheres Gewicht deutet oft auf ein robusteres, dickeres Material hin.
- Haptik & Verarbeitung:Schwereres Kunstleder fühlt sich oft hochwertiger an, ist aber weniger flexibel.

Einsatzbereiche:

- 300–400 g/m²: dünnes, flexibles Kunstleder für Bekleidung oder Deko
- 500–800 g/m²: Standard für Möbel oder Fahrzeuginterieur
- 800–1.200+ g/m²: sehr robust für Taschen, Sitzbezüge, Outdoor-Anwendungen

2. Bedeutung bei Stoffen

Bei Stoffen beeinflusst das Gewicht:
- Transparenz / Blickdichte
- Wärmeleistung
- Faltenwurf & Fall
- Verwendungszweck

Warum ist das Gewicht pro m² wichtig?
- Vergleichbarkeit: Zwei Stoffe aus gleichem Material können sich unterschiedlich anfühlen – das Gewicht macht den Unterschied.
- Verarbeitung: Für Näharbeiten oder Polsterprojekte muss man wissen, ob das Material zu schwer oder zu leicht ist.
- Qualitätsmerkmal: Oft (aber nicht immer) steht ein höheres Gewicht für bessere Qualität.
Lichtbeständigkeit: ≥3 (grey scale) Xenontest Beta, gemäß VDA 75202 / FAKRA
Was versteht man unter Lichtbeständigkeit bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Lichtbeständigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, seine Farbe und Oberfläche bei längerem Einfluss von natürlichem oder künstlichem Licht (insbesondere UV-Strahlung) unverändert zu behalten. Sie ist ein zentrales Qualitätskriterium bei Materialien, die dauerhaft Sonnenlicht ausgesetzt sind, wie Möbelbezüge, Autositze oder Outdoor-Textilien.

Bei echtem Leder
· Echtes Leder kann bei intensiver Lichteinwirkung ausbleichen oder sich verfärben – abhängig von der Farbstoffqualität und der Zurichtung.
· Durchgefärbtes Leder mit lichtechten Pigmenten weist eine höhere Lichtbeständigkeit auf.
· Besonders im Automobilbereich und bei Möbeln ist dieser Faktor wichtig für die langfristige Optik.

Relevante Prüfnormen:
· DIN EN ISO 105-B02 (Bestimmung der Lichtbeständigkeit von Leder)
· DIN EN ISO 105-B06 (kombinierte Bewertung von Licht- und Wärmeeinwirkung – Heißlichtechtheit)

Bei Kunstleder
· Kunstleder reagiert je nach Materialbasis (PU, PVC) unterschiedlich auf UV-Strahlung.
· Hochwertige PU-Kunstleder mit UV-stabilisierter Ausrüstung weisen bessere Lichtbeständigkeit auf als einfache PVC-Kunstleder.
· Verfärbungen, Versprödung oder Strukturveränderungen sind bei schlechter Lichtbeständigkeit möglich.

Relevante Prüfnormen:
· DIN EN ISO 105-B02
· ISO 4892-2 (künstliche Bewitterung mit Xenonbogenlicht)

Bei Stoffen (Textilien)
· Textilien aus synthetischen Fasern (z. B. Polyester, Acryl) sind in der Regel lichtbeständiger als Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen.
· Farbbeständigkeit ist entscheidend für Vorhänge, Polstermöbel, Sonnenschutz oder Outdoor-Bekleidung.
· Auch gefärbte Stoffe können unter Lichteinfluss nachdunkeln oder ausbleichen.

Relevante Prüfnormen:
· DIN EN ISO 105-B02
· ISO 105-B04 (für Outdoor-Anwendungen mit Xenonbogenlicht)
· ISO 4892-2 (künstliche Lichtalterung)

Fazit:
Lichtbeständigkeit ist eine entscheidende Materialeigenschaft für alle Anwendungen, bei denen Produkte Sonnenlicht oder künstlichem Licht ausgesetzt sind. Sie schützt Farben und Oberflächen vor Alterung und Farbverlust. Die wichtigsten Prüfstandards zur Beurteilung der Lichtbeständigkeit sind DIN EN ISO 105-B02, B06, B04 und ISO 4892-2.
Reibeechtheit: ≥ 3/4 nass (White Scale) gemäß EN ISO 105/X12, ≥ 4 trocken (White Scale) gemäß EN ISO 105/X12
Was versteht man unter der Reibechtheit bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Reibechtheit beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines gefärbten oder beschichteten Materials gegenüber mechanischer Reibung. Sie zeigt an, wie stark sich Farbe oder Beschichtung durch Reiben – im trockenen oder nassen Zustand – ablöst oder auf andere Materialien überträgt. Diese Eigenschaft ist besonders relevant bei Sitzmöbeln, Bekleidung oder Fahrzeuginterieur.

Bei echtem Leder
· Reibechtheit ist wichtig für die Dauerhaftigkeit von Farbe und Finish auf der Lederoberfläche.
· Besonders bei pigmentierten Ledern kann es bei geringer Reibechtheit zu Abfärbungen kommen.
· Geprüft wird sowohl im trockenen als auch im nassen Zustand.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 11640 – Leder – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben

Bei Kunstleder
· Bei PU- oder PVC-beschichtetem Kunstleder ist die Haftung der Pigmente auf der Oberfläche entscheidend.
· Eine schlechte Reibechtheit führt zu sichtbarem Abrieb oder Farbübertrag.
· Wichtig in stark beanspruchten Bereichen wie Sitzflächen oder Lenkrädern.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 105-X12 – Textilien – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben
· DIN EN ISO 11640 – kann ebenfalls für beschichtete Materialien herangezogen werden

Bei Stoffen (Textilien)
· Reibechtheit ist ein entscheidender Faktor für Bekleidung, Vorhänge, Sitzbezüge etc.
· Dunkle, intensiv gefärbte Stoffe haben oft geringere Reibechtheit.
· Unterschiede bestehen zwischen trockener und nasser Reibechtheit.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 105-X12 – Standardmethode zur Bewertung der Farbechtheit gegenüber Reiben

Fazit:
Die Reibechtheit beeinflusst die Optik, Funktionalität und Alltagstauglichkeit von Leder, Kunstleder und Textilien. Sie stellt sicher, dass Farben nicht auf Kleidung oder angrenzende Materialien abfärben. Die wichtigsten Prüfverfahren sind DIN EN ISO 11640 für Leder und DIN EN ISO 105-X12 für Kunstleder und Stoffe.
Scheuertouren: ≥ 30.000 Touren martindale - ≥ 150.000 Ende
Was versteht man unter Scheuertouren bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Scheuertouren beschreiben, wie viele Reibzyklen ein Material aushält, bevor sichtbare Abnutzung oder Durchscheuern auftritt. Sie sind ein wichtiges Maß für die Abriebfestigkeit – besonders bei stark beanspruchten Anwendungen wie Polstermöbeln, Autositzen oder Bekleidung. Je höher die Anzahl der Scheuertouren, desto widerstandsfähiger ist das Material.

Bei echtem Leder:
· Leder hat je nach Zurichtung und Oberflächenfinish unterschiedliche Abriebfestigkeit.
· Hochwertiges Polsterleder erreicht häufig 10.000 bis über 50.000 Scheuertouren.
· Die natürlichen Narbenstrukturen und das Finish beeinflussen das Ergebnis wesentlich.

Relevante Normen:
- DIN EN ISO 17076-1 – Bestimmung der Abriebfestigkeit von Leder (Martindale-Verfahren)
- ISO 5470-1 – Abriebprüfung mittels Taber-Abraser (bei Leder seltener)

Bei Kunstleder:
· Die Abriebfestigkeit hängt stark von der Qualität der PU- oder PVC-Beschichtung und dem Trägermaterial ab.
· Hochwertige Kunstleder erreichen bis zu 100.000 Scheuertouren oder mehr.
· Günstige Kunstleder zeigen oft frühzeitig Risse, Farbabrieb oder Ablösungen.

Relevante Normen:
- ISO 12947-2 – Martindale-Verfahren zur Bestimmung der Scheuerfestigkeit von beschichteten Textilien
- ISO 5470-1 – Abriebprüfung mit Taber-Abraser

Bei Stoffen (Textilien):
· Je nach Faserart, Webart und Ausrüstung erreichen Textilien sehr unterschiedliche Werte.
· Standardstoffe für Haushaltsmöbel: ca. 15.000–30.000 Scheuertouren
· Hochleistungsstoffe für Objektbereich oder Outdoor: bis 100.000 und mehr

Relevante Normen:
- ISO 12947-2 – Bestimmung der Scheuerfestigkeit von Textilien (Martindale)
- DIN EN ISO 12947-1 bis -4 – umfassen Aufbau, Durchführung und Bewertung

Fazit:
Die Anzahl der Scheuertouren ist ein verlässlicher Indikator für die Haltbarkeit von Leder, Kunstleder und Stoffen bei Reibungseinwirkung. Für langlebige Produkte im Möbel-, Automobil- oder Textilbereich ist eine hohe Abriebfestigkeit unerlässlich. Die wichtigsten Prüfnormen sind DIN EN ISO 17076, ISO 12947 und ISO 5470.
Zugfestigkeit: Kette ≥220 N | Schuß ≥170 N gemäß UNI EN 29073/3
Was versteht man unter Zugfestigkeit und deren Auswirkungen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Zugfestigkeit beschreibt die maximale Zugbelastung, die ein Material aushalten kann, bevor es reißt. Sie ist ein zentrales Kriterium für die Belastbarkeit, Haltbarkeit und Sicherheit von Materialien, insbesondere bei Anwendungen mit mechanischer Beanspruchung wie Polstermöbeln, Autositzen, Taschen, Gurten oder Bekleidung.

Bei echtem Leder:
· Echtes Leder weist eine natürliche Faserstruktur auf, die eine hohe Zugfestigkeit ermöglicht.
· Die Reißfestigkeit variiert je nach Tierart, Gerbung, Dicke und Ausrichtung des Zuschnitts.
· Besonders chromgegerbtes Leder zeigt hohe Festigkeit bei gleichzeitig guter Elastizität.

Relevante Normen:
- DIN EN ISO 3376 – Bestimmung der Zugfestigkeit und Dehnung von Leder
- ISO 2589 – Bestimmung der Dicke von Leder, wichtig zur Einordnung der Festigkeit

Bei Kunstleder:
· Die Zugfestigkeit von Kunstleder hängt von der Qualität des textilen Trägermaterials und der Oberflächenbeschichtung ab.
· PU-Kunstleder mit textilem Rücken ist in der Regel stabiler als PVC-Varianten.
Bei geringer Festigkeit kann es zu Rissbildung, Ablösungen oder Formverlust kommen.

Relevante Normen:
- ISO 1421 – Bestimmung der Zugfestigkeit von beschichteten Textilien (Streifen- oder Grabentest)
- ISO 2286-2 – Bestimmung der Dicke und Masse von beschichteten Stoffen

Bei Stoffen (Textilien):
· Die Zugfestigkeit ist abhängig von der Faserart (z. B. Polyester, Baumwolle), Webart und eventueller Ausrüstung.
· Hochfeste Stoffe wie Cordura oder technische Gewebe bieten hohe Belastbarkeit, während leichte Baumwollstoffe schneller reißen.
· Bei Outdoor-, Arbeits- oder Schutztextilien ist eine hohe Zugfestigkeit entscheidend.

Relevante Normen:
- ISO 13934-1 – Textilien: Zugversuch mit dem Streifenverfahren
- ISO 13934-2 – Textilien: Grabentest zur Bestimmung der Reißkraft

Fazit:
Die Zugfestigkeit ist eine grundlegende mechanische Eigenschaft zur Beurteilung der Belastbarkeit von Leder, Kunstleder und Stoffen. Während echtes Leder durch seine natürliche Struktur überzeugt, hängt die Reißfestigkeit bei Kunstleder und Textilien stark vom Materialaufbau ab. Normen wie DIN EN ISO 3376, ISO 1421 oder ISO 13934 sorgen für eine verlässliche Prüfung und Vergleichbarkeit der Festigkeitswerte.
Breite: 142 cm ± 2%
Breite bei Kunstleder & Stoffen

Die Breite gibt die nutzbare Materialbreite pro Rolle an (meist in cm).
Wichtig für Zuschnitt, Verschnittminimierung und Flächenberechnung.


Typische Breiten:


Kunstleder:
140 cm (Standard), 150–160 cm (Taschen/Sattel), Sondermaße 120–180 cm.
Achtung: Nicht dehnbar – Nutzbreite kann durch Beschichtung leicht abweichen.


Stoffe:
140 cm (Bekleidung/Deko), 150–160 cm (Jersey, Leinen), 280–300 cm (Bettwäsche/Vorhänge).
Unter 100 cm bei Spezialstoffen.



Warum ist die Breite wichtig?

Bestimmt die benötigte Länge für deine Fläche (z. B. 2 m × 140 cm = 2,8 m²).
Große Breiten sparen Verschnitt (z. B. für durchgehende Vorhänge oder Polster).
Bei dehnbaren Stoffen: Nutzbreite kann etwas kleiner sein als angegeben.



Tipp: Miss deine Schnittteile vor dem Kauf – so vermeidest du Überraschungen!
Stärke: 0.83 mm
Was versteht man unter der Stärke/Dicke bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Stärke oder Dicke ist die physische Höhe eines Materials, gemessen in Millimetern (mm). Sie beeinflusst direkt die Robustheit, Flexibilität, Verarbeitungseignung und den Verwendungszweck eines Materials – sei es echtes Leder, Kunstleder oder Textilien.

1. Stärke/Dicke bei echtem Leder

Echtes Leder ist ein Naturprodukt und variiert in seiner Stärke je nach Tierart, Lage auf der Haut und Zurichtung.
Gemessen wird in mm oder "oz" (Unzen pro Quadratfuß, v. a. im englischen Raum)

Übliche Stärkenbereiche:
- Feines Leder (z. B. Handschuhe, Bekleidung) 0,5 – 1,0 mm
- Taschen, Accessoires 1,2 – 2,0 mm
- Gürtel, Riemen 3,0 – 4,0 mm
- Sattel- oder Werkzeugleder 4,0 mm und mehr

Stärke wirkt sich stark auf die Steifigkeit und die Einsatzmöglichkeiten aus.

2. Stärke/Dicke bei Kunstleder

Kunstleder besteht meist aus einem Trägergewebe + Beschichtung (z. B. PU oder PVC). Die Dicke ergibt sich aus der Gesamthöhe beider Schichten.

Übliche Werte:
- Leichtes Kunstleder (z. B. Kleidung) 0,5 – 0,8 mm
- Möbelbezugs-Kunstleder 0,9 – 1,2 mm
- Automotive oder Outdoor 1,2 – 2,0 mm

Dickeres Kunstleder ist widerstandsfähiger, aber schwerer zu vernähen.

3. Stärke/Dicke bei Stoffen

Bei Stoffen wird die Dicke seltener direkt angegeben, ist aber in technischen Textilien oder für bestimmte Zwecke durchaus relevant.
Die Dicke hängt stark von Material, Webart und Ausrüstung ab.

Stoffarten
- Leichte Stoffe (z. B. Chiffon) 0,1 – 0,3 mm
- Baumwollstoffe 0,3 – 0,6 mm
- Jeansstoff (Denim) 0,6 – 1,0 mm
- Fleece, Softshell 1,0 – 2,5 mm
- Technische Polsterstoffe bis 5 mm oder mehr

Die Dicke beeinflusst Faltenwurf, Wärmeleistung und Nähbarkeit.

Fazit: Stärke und Gewicht

Zwei Materialien können gleich dick sein, aber unterschiedlich schwer (z. B. luftige vs. dichte Struktur).
Umgekehrt kann ein Material schwer, aber dünn sein (z. B. dicht gewebtes Nylon).
Gewicht: 1.05 kg
Herstellerinformationen
      Hinweis: Farben können auf jedem Monitor, einstellungsbedingt, anders wirken - leichte Abweichungen zur Originalfarbe sind daher möglich.

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